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Bansky und die Kunst seine Meinung zu äußern

Warum wollen wir unsere Meinung zu etwas sagen? Weil wir einfach unsere Klappe nicht halten können? Auch, doch wir bringen uns selbst damit zum Ausdruck, wenn wir unsere Auffassung ausdrücken. Es ist unsere Perspektive der Dinge, unsere Erfahrungen, Ideen, Gedanken zu einem Thema und doch keine Wahrheit. 

Es gibt soviel Betrachtungsweisen, wie es Menschen auf der Welt gibt. Doch, obwohl jeder andere Erfahrungen im Lauf des Lebens macht, nehmen wir uns das Recht heraus, diese zu beurteilen und zu bewerten und nur unsere Ansicht für richtig zu halten. Es ist selten, dass wir unsere Ansichten zum Ausdruck bringen, ohne Erwartungen. Werden wir in unserer Meinung bestätigt erzeugt es Wohlgefühl. Wir wünschen uns alle Harmonie und das wir unsere Sicht der Dinge ohne Konflikt und Streit zu erzeugen äußern können. Doch was passiert, wenn unser Gegenüber nicht unserer Ansicht ist?

Dann vergessen wir schnell, dass wir Harmonie lieben… und wen überrascht es – es entsteht ein Konflikt.

  1. Kritik/Rechthaben

Banksy und die Kunst seine Meinung zu sagen

Wenn ich Recht haben will, kritisiere ich automatisch die Meinung des Anderen und damit mich selbst.

2. Erwartungen

Banksy und die Kunst seine Meinung zu sagen

Wenn ich von meinem Gegenüber eine Bestätigung für meine Meinung, Idee oder Gedanken benötige, heißt das, dass ich mir selbst nicht vertraue. Wir sehen unsere Äußerung als gescheitert an, wenn unser Gegenüber unsere Meinung nicht sofort akzeptiert.

3. Nichtbeachtung

Banksy und die Kunst seine Meinung zu sagen

Die Nichtbeachtung der Person kann schlimmer sein als ein offener Konflikt. Dabei geschieht folgendes:

„Du kannst denken, was du denkst, und ich kann denken, was ich denke, und wir einigen uns darauf, uns nicht einig zu sein“, dabei halten wir unsere Meinung weiter für richtig und die Meinung des anderen für falsch. Wir einigen uns keinen Konflikt auszutragen und halten an unserem Urteil fest, wenn auch nur im Kopf und insgeheim hoffen wir, dass das andere Individium seine Meinung ändert.

Worin besteht der Konflikt, wenn wir unterschiedlicher Meinung sind? Wo sind wir mit unserer Aufmerksamkeit, wenn wir Recht oder eine Bestätigung haben wollen von unserem Gegenüber? – bei unserem Gegenüber und wir äußern Opposition. Wir wollen nicht unsere Ansicht darstellen, sondern eine Bestätigung, dass wir uns gut fühlen können.Wenn wir sie nicht bekommen, fühlen wir uns allein, wertlos, unverstanden etc. Die anderen sind schuld an meiner schlechten Laune, weil sie eine andere Sicht vertreten.

Während ich mich mit dem Thema Meinung auseinandergesetzt habe, bin ich auf einen Artikel über Banksy gestoßen. Das verrückte an dem Thema Banksy ist,

Banksy  lehnt jede Form von Kommerz ab. Seine Werke werden aber zu Höchstpreisen verkauft und damit trägt er dazu bei, dass auf dem Kunstmarkt die Preise explodieren.

Unbekannter bekannter Streetart-Künstler Bansky

In München sind bis 10. 09.2016 einige Werke von Banksy zu sehen.

Banksy ist ein britischer Streetart-Künstler. Er ist weltweit aktiv geworden, unter anderem in Australien, Deutschland, Israel, Italien, Jamaika, Kuba, Mali, Mexiko, Japan, Palästina, Spanien, Österreich, Kanada und den USA.

Zum Beispiel: ein Karussell im Gazastreifen, Steve Jobs im Flüchtlingslager von Calais, ein Soldat mit Esel auf einer Mauer im Westjordanland oder Geheimagenten im englischen Cheltenham.

Banksy und die Kunst seine Meinung zu sagen

‘Mobile Lovers’ & ‘Spy Booth’: New Murals from Banksy

Quelle:

Banksy bemüht sich, seinen Namen sowie seine Identität geheim zu halten. Bekannt ist Banksys politische Einstellung, die er in seinen Werken deutlich macht, seine Ablehnung von Kommerz. Die Ablehnung demonstrierte eindrucksvoll eine Aktion in NYC 2013, bei welcher Bilder zu Schnäppchenpreisen an unwissende Laien verkauft wurden.

Demgegenüber steht, das  Leonardo DiCaprio, Angelina Jolie und Brad Pitt gern seine Bilder kaufen. Prominente überbieten sich gegenseitig bei Auktionen.

Ist diese Situation nicht völlig verrückt?

Es stellt sich mir so dar, dass er sich auf seine Kunst und Botschaft fokussiert. Die Käufer konzentrieren sich auf das Haben-Wollen. Und wunderbarer Weise entsteht kein Konflikt dabei, jeder tut das, was ihm Spaß macht und keiner will den anderen überzeugen..

Wenn wir unsere Meinung äußern,

  1. sollten wir dieser Meinung sicher sein, auch dann noch, wenn sie nicht sofort bestätigt wird.
  2. dem Gegenüber Zeit lassen, sich mit meinen Ideen und Gedanken zu befassen
  3. seine Sicht akzeptieren und wertschätzen, genau das, was wir auch so gern von unserem Gegenüber, ob Partner, Chef, Kollege gern möchten.
  4. uns selbst vertrauen

Klingt einfach, ist es aber nicht…..und will immer wieder von neuem geübt werden. Wenn es mal wieder gelungen ist, ist das Gefühl von Klarheit sehr angenehm und lässt tolle Dinge entstehen.

Streetart in München (von anderen unbekannten Künstlern)

 

Einen wundervollen konfliktfreien Tag mit eigener Meinung

Birgit

 

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